|
Jeden ersten oder zweiten Sonntag im Monat treffen sich 15-20 teilnehmende
Fahrzeuge des Ferrari Owners Club Auckland Region zum "Fun Run", egal bei welchem
Wetter. Damit ist der 1986 gegründete Club wahrscheinlich aktiver als so manch
europäischer Club.
Interessant ist auch, das Neuseeland gemessen an der Bevölkerung die zweithöchste Ferraridichte der Welt
aufweisen kann.
Man ist hier zwar sehr weit weg von jeglichen grossen Ferrari
Events wie etwa in Deutschland, aber es ist unglaublich schön, mit einem
Ferrari durch dieses grossartige Land zu fahren. Auf den unebenen Nebenstrassen muss man zwar gut
aufpassen, das man nicht aufsetzt oder in grössere Löcher gerät, aber das Panorama ist
es allemal wert. Es gibt einige schöne Strecken für Ausfahrten und auch gute
Einkehr- gelegenheiten sind vorhanden.
Aufgrund der Entfernung zu Europa haben die älteren, meist aus England
importierten Fahrzeuge mehr Kilometer auf See zurückgelegt, als auf europäischen Strassen.
Es gibt einige interessante Fahrzeuge hier, so zum Beispiel einen 212 Export, einen 750 Monza oder sogar
den ältesten zugelassenen Strassenferrari der Welt, einen 166 Inter Ghia. Dieser 166
wurde übrigens zum 50-jährigem Jubiläum von Ferrari extra nach Italien eingeflogen.
Bei dem diesmaligem Fun Run hat auch einer der beiden in Neuseeland existierenden F40 teilgenommen.
Dieser F40 kam übrigens aus den Händen von Mario Bernardi in Deutschland nach Neuseeland.
Die Welt ist eben auch noch in Neuseeland klein.
Die lange Reihe flacher Ferrari bildet einen auffälligen Kontrast zu den sonst eher von Allradfahrzeugen dominierten Strassen von Neuseeland.
Der Fun Run startete von Neuseelands grösster Stadt Auckland im Norden des
Landes Richtung Coromandel Halbinsel. Bei schönen Wetter und sagenhaften Panorama erreichte die Gruppe das erste
Etappenziel bei Maramarua. Danach ging es bei leider starkem Regen weiter zum Etappenende in Camebridge.
Vielen Dank an den Ferrari Owners Club Neuseeland für die Gastfreundschaft
und Herzlichkeit!
zurück
|






|
|