Das vierte Ferrari Model Club Jahrestreffen unter Regie von Klaus Becker führte die Teilnehmer in das schöne Bergische Land in der Nähe von Köln.
Im Mercure Tagungshotel, welches sich in Remscheid direkt in der Nähe der Autobahn A1 befindet, bereiteten bereits am Freitag viele Mitglieder alles
für den "Concorso di Eleganza Miniature & Gran Premio Arte 2006" vor. In einer Zuschauerwahl werden die Sieger in verschiedenen Klassen gekürt:
Modelle im Maßstab 1:43 und kleiner, im Maßstab 1:32 und größer, Dioramen aller Maßstäbe, so wie Kunsthandwerke.
Nach dem schweißtreibenden Aufbau und einem netten abendlichen Beisammensein fiel am Samstag morgen um 10 Uhr der Startschuss zur Ausfahrt durchs Bergische.
Bei den FMC-Ausfahrten handelt es sich nicht um reine Ferrari-Ausfahrten, sondern um Mitglieder-Ausfahrten, dass heißt, der Besitz eines "echten" Ferrari ist bei diesem
Club nicht Pflicht, denn hier stehen die Modelle klar im Vordergrund. So sind die Ausfahrten eher bunt gemischt und alles vom kleinen Golf bis zum
größten Ferrari ist erlaubt.
Die von Markus Meyer und Torsten Schaub ausgearbeitete Tour zeigte das Bergische Land von seiner schönsten Seite:
geschwungene Straßen mit vielen kurzen Anstiegen und Abfahrten führten durch Felder, Wald und Wiesen. Die sonnige Ausfahrt verlief ohne Probleme
über Bechen, Altenberg, Hückeswagen bis zum Landhaus Önkfeld bei Radevormwald. Die regionale Spezialität "Bergischen Kaffeetafel" gab allen Mitgliedern
neue Energie für die weitere Etappe, die bis nach Ennepetal und zur dortigen Kluterthöhle führte. Mit Genehmigung der Firma Bilstein durften die
Fahrzeuge auf dem nahe gelegenen Firmengelände abgestellt werden. Viele Passanten bestaunten die Fahrzeuge und vorbeifahrende Autofahrer verdrehten
ihre Köpfe nach den 11 in einer Reihe aufgestellten Ferrari. Nach dem interessanten Ausflug in eine der größten Schauhöhlen Deutschlands mit 300 Gängen
von über 5443 Metern Länge ging es über die A1 zurück zum Hotel in Remscheid.
Hier wurden nun die ausgestellten Objekte unter die kritischen Augen der Clubmitglieder genommen. Die Wahl fiel schwer, denn bei den Wettbewerben des FMC
sind größtenteils herausragende Objekte zu sehen. Bei der Tombola mit interessanten Preisen, vielen Benzingesprächen und guter Laune verging die Zeit schnell
bis zur Preisverleihung am Abend. In einer einleitenden Ansprache und einer Präsentation über Ferrari in der Zukunft und Vergangenheit stellte Vorstand Joachim Hirtz treffend fest: "Schumi geht, der
FMC bleibt!". Der "Concorso" wird jedes Jahr von Manfred Vogel organisiert, besonders herausragend waren dieses Mal der sehr originalgetreue Nachbau
einer Ferrari-Werkstatt im Stile der 60er Jahre, neben 3 Fahrzeugen gab es ein Ersatzteillager und sogar ein Büro!
Als Ehrengast trat nach der Preisverleihung Helmut Becker auf den Plan. In einer längeren Ansprache erklärte er impulsiv den Beginn seiner Liebe zu Ferrari, sprach über den
Aufbau und Niedergang seines Unternehmens "Autohaus Becker" und von seinen Zukunftsplänen. So ließ er einige Worte über eine Neuauflage der Rallye
New York-Paris verlauten.
Am Sonntag stellte sich der Ferrari Model Club noch einmal der Öffentlichkeit vor. Auf dem Marktplatz von Radevormwald sorgte die Aufstellung von mehreren 1:1 Ferrari für großes Aufsehen.
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