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Ferrari Racingdays 2004

 
 

Vom 3. bis 5. September fanden auf dem Nürburgring die 7. Ferrari Racingdays statt. Bei schönem Spätsommerwetter konnte man sich an einem attraktiven Programm erfreuen, mit dem der Veranstalter Ferrari Deutschland GmbH sicherlich alle Erwartungen erfüllen konnte.

Neben spannenden Rennen der Ferrari Challenge mit Teilnehmern aus ganz Europa, waren auch erstmals bei den Ferrari Racingdays Rennen der Ferrari GT Klasse zu sehen. Die meisten Teilnehmer pilotieren Ex-Challenge Fahrzeuge vom Typ 355 oder 360. Die weitern Fahrzeuge wurden vor allem aerodynamisch umgerüstet. Mit Franz Aigner am Steuer ging der einzige original von Ferrari aufgebaute 360 GTC mit der Nummer 50 an den Start.
Zwischen den Qualifikationsläufen und Rennen fanden Gleichmäßigkeitsprüfungen statt. Hier konn- ten die ambitionierten Besitzer verschiedener Ferrari Straßenfahrzeuge ihr Fahrkönnen unter Beweis stellen. Die Fahrer gaben sich hier jeweils eine Rundenzeit vor, die dann in der nächsten Runde möglichst zeitgleich gefahren werden sollte. Natürlich zählte am Ende auch die schnellste Rennrunde.
Mit dem Auftritt der speziell limitierten Ferrari Modelle bekamen die Zuschauer einen einmaligen Anblick. Das Feld bestand am Sonntag aus 9 Ferrari Enzo Ferrari, 5 Ferrari F50, 5 Ferrari F40, 2 Ferrari 288 GTO und 2 Ferrari 550 Barchetta.

Der anschliessende Blick auf das für Ferrari Strassenwagen reservierte Paddock liess das Herz eines jeden Ferrari Enthusiasten noch höher schlagen. Zwischen den ca. 1000 Ferrari befanden sich auch einige Besonderheiten, so beispielsweise ein 500 Superfast, oder einer von 40 schwarzen 250 GT Pininfarina Coupé.

Ein besonders klangvoller Auftritt erwartete die Zuschauer bei den Demonstrationsläufen der "Ferrari F1 Clienti". Das älteste Fahrzeug unter den 13 F1-Boliden war der 312B2, mit dem Jacky Ickx 1972 spektakulär auf dem Nürburgring gewann. Die weiteren F1-Rennwagen wurden allesamt von Piloten mit klangvollen Namen wie Clay Regazzoni, Nigel Mansell, Alain Prost, Jean Alesi, Eddie Irvine und Michael Schumacher gefahren. Als Sport-Prototypen rundeten noch zwei 333 SP das breit gefächerte Feld ab. Zwei Fahrzeuge, die in jüngerer Zeit bei den großen Klassikern mehrfach siegreich waren.

Absolutes Highlight war natürlich der Besuch des 7-fachen Weltmeisters Michael Schumacher am Sonntag Nachmittag. Nach der dynamischen Präsentation des neuen Maserati MC12, einem Supersportwagen mit 630PS stellte Michael Schumacher auch den Ferrari 575 M "Handling-GTC" vor. Mit dieser Ausführung bringt Ferrari die Renntechnik des 575 GTC Rennwagens auf die Strasse. Michael Schumacher hatte dabei sichtlich Spass und wurde während der Fahrt von dem bekannten Formel 1 Moderator Kai Ebel interviewt. Bei so viel guter Laune und Spass konnte man sich kaum vorstellen, dass der 7-fache Weltmeister erst am vorherigen Donnerstag einen heftigen Trainigsunfall bei über 300 km/h überstanden hatte. Dann folgte der Umstieg auf den letztjährigen Formel 1 Boliden F2003-GA. Nach einigen Runden und ohrenbetäubenden Powerslides überraschte Michael Schumacher das Publikum, indem er plötzlich die Start und Ziel Gerade in umgekehrter Richtung hinauffuhr und dann so die komplette Strecke mehrfach umfuhr.

Ausserdem gab es im Rahmen der Ferrari Racingdays eine weitere Sensation. Am Samstag Abend wurde während des Galadinners erstmals der neue Ferrari 430 vorgestellt. Das Publikum konnte den Nachfolger des 360 Modena probesitzen und von allen Seiten ausgiebig betrachten. Die Silouette des 360 Modena ist nahezu erhalten geblieben, man erkennt jedoch auch einige Designelemente des Ferrari Enzo Ferrari. So z.B. die aufgesetzten runden Rückleuchten. Sehr prägnant ist die Frontpartie des neuen 430. Die großen Lufteinlässe lassen Reminiszenzen an alte Rennsportwagen aufkom- men, die schmaleren Frontleuchten wirken leicht aggressiv und sportlich. Offiziell wird der neue Ferrari auf dem Pariser Autosalon vorgestellt.

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Ferrari Paddock

Ferrari 360 Challenge

Ferrari 360 Challenge

Ferrari 360 N-GT

Ferrari 360 GTC

Ferrari 360 GTC

Ferrari 360 Spider

Ferrari 355 GTS

Ferrari F40

 
 

Ferrari F50 Ferrari Enzo Ferrari Ferrari Enzo Ferrari Ferrari 288 GTO Ferrari 288 GTO Ferrari 333 SP Ferrari 333 SP Michael Schumacher Michael Schumacher Ferrari 575 M Handling GTC Ferrari 575 M Handling GTC Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430 Ferrari 430

Ferrari F1 2003 GA Ferrari F1 2003 GA Ferrari F1 2003 GA Ferrari F1 2003 GA
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