Als direkter Nachfolger des
Ferrari 512 BBi wurde im Oktober 1984 der Ferrari Testarossa in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Namensgebung Testarossa, zu deutsch "roter Kopf" stammt von den rot lackierten Zylinderköpfen.
Im Prinzip wurde im Testarossa der selbe Motor wie im Ferrari 512 BBi verbaut, jedoch wurden hier Vierventil-Zylinderköpfe verwendet, auch bekannt unter dem Namen Quattrovalvole, was die Leistung auf 390 PS steigerte.
Bis 1986 hatten alle Testarossa einen weit abstehenden und hoch angebrachten Aussenspiegel, der jedoch bei den nachfolgenden
Modellen durch zwei normale Spiegel ersetzt wurde. Kurze Zeit später kam es zu einer weiteren sichtbaren Änderung. Die Zentralverschlussfelgen
wurden durch neu gestaltete fünf-Bolzen-Felgen ersetzt. 1992 wurde der Testarossa durch seinen Nachfolger den
Ferari 512 TR abgelöst.